Konzeption & Ausrichtung

Worauf wir Wert legen

Die Kinderarche ist Teil der evangelischen Gemeinde Essen-Burgaltendorf und orientiert sich daher am Leitbild der Gemeinde, wo es unter anderem heißt:

"Wir sind eine Gemeinde, die lebendig gehalten wird durch das biblische Wort von der Liebe Jesu. Wir glauben an Jesus Christus. Er steht als Herr über uns und unserem Tun. Seine Worte sind Richtschur und Maßstab für erfülltes Leben. Wir wollen unseren Glauben "mit Herzen, Mund und Händen" ausleben."

 

Der evangelische Kindergarten Kinderarche betreut 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt.

• zwei Gruppen mit jeweils 20 Kindern im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt

• eine Gruppe mit 25 Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt

eine Gruppe mit zehn Kindern im Alter von einem bis drei Jahre

 

Der Kindergarten ist montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

 

Jedes Kind hat von Geburt an den Drang, die Welt zu entdecken und zu erforschen. Dabei entwickeln die Kinder unterschiedliche Interessen, die von Gott gegebene Begabungen werden individuell genutzt und ausgebaut. Da jedes Kind andere Begabungen und Interessen hat, ist das gemeinsame "die Welt kennen lernen und erobern" für die Kinder sehr wichtig. Dabei sind kulturelle Unterschiede und besondere Bedürfnisse für die Kinder, ihre Eltern und für uns als Team zusätzliche Chancen unser Umfeld in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken und von dieser Vielfältigkeit zu profitieren.

 

Das Team:

Unser Team besteht aus sieben Erzieherinnen (davon eine Mothopädin, eine Kollegin mit einer Zusatzqualifikation für Psychomotorik, eine Kollegin mit einer Zusatzqualifikation BISC und eine Theaterpädagogin) eine Kinderpflegerin und eine Ergänzungskraft. Eine Hauswirtschaftskraft unterstützt das Team mittags in der Küche. Jährlich haben wir mindestens einen Jahrespraktikanten/ eine Jahrespraktikantin und bieten SchülerInnen die Möglichkeit, Schulpraktikas bei uns durch zu führen. Dabei ist es uns wichtig, die PraktikantInnen so viel wie möglich mit in den pädagogischen Alltag ein zu binden, sodass sie für die Kinder und das Team eine Bereicherung sind und einen guten Einblick in den Kindergartenalltag bekommen.

 

Die Einrichtung:

Die Kinderarche steht mitten im südlich von Essen gelegenen Stadtteil Burgaltendorf. Die günstige Lage bietet den Kindern auch außerhalb vom Kindergarten vielfältige Möglichkeiten zu forschen, zu entdecken und zu lernen.

Das Außengelände des Kindergartens, mit Versteck- und Klettermöglichkeiten, ein Rutschenturm und eine Nestschaukel, Balancierbalken und Seile und eine "echte" Baustelle lädt bei jede Wetterlage zum Spielen ein. Unser Wasserspielplatz, durch einen Sponsorenlauf von den Kindern selbst erarbeitet, wird ab Sommer 2014 das Highlight des Aussengeländes sein.

Auch der große Turnraum mit verschiedenste Turngeräte, Polster, Bälle, Seile, eine Wippe und so weiter steht den Kindern den ganzen Tag zur Verfügung. Es werden für alle Kinder sowohl begleitete als auch offene Bewegungsangebote gemacht.

Die drei Gruppenräume haben jeweils einen Waschraum und einen Nebenraum, der nach den Bedürfnissen der Kinder eingerichtet wird. Zusätzlich stehen den Kinder einen Werkraum und ein Theater- und Ruheraum zur Verfügung.

Die Kinder haben in den verschiedenen Räumlichkeiten die Möglichkeit, sich auf unterschiedlichen Ebenen zu bewegen. Spielpodeste, breite Fensterbänke, große Kletterpolster und diverse Turngeräte fördern schon während des Freispiels die Bewegungsfähigkeit der Kinder.

Die Spiel- und Bastelmaterialien sind in den Gruppenräumen frei zugänglich und jederzeit nutzbar. Viele Alltagsgegenstände, Küchenutensilien und Naturmaterialien erweitern unser Angebot. Die Räume sind so gestaltet, dass die Kinder die Materialien selbstständig nutzen können. Es ist uns wichtig, Freiräume für jedes Kind zu schaffen.

Kreativbereiche, Rollenspielbereiche, Experimentiermöglichkeiten, Raum, um konzentriert zu arbeiten, zu forschen und Rückzugs- und Bewegungsräume sind für alle Kinder geschaffen. Die Raumgestaltung und das Materialangebot fördern die Eigenaktivität und den Selbstlernprozess der Kinder.

Unsere Kleinsten, die Käfer, verbringen den Kindergartenalltag in geborgener, häuslicher Atmosphäre in einer ebenerdigen, 100 Quadratmeter großen Wohnung in unmittelbarer Nähe des Kindergartens. Die Öffnungszeit dieser Gruppe ist täglich von 7.30 – 14.30 Uhr. Für diese Kinder wird besonders kindgerecht gekocht, die gemütliche Wohnküche vermittelt eine häusliche Wohlfühlatmosphäre. Der Bewegungs- und Schlafraum und der große Gruppenraum mit verschiedenen Kuschel- und Spielecken stehen den Kindern den ganzen Tag zur Verfügung. Der große Garten ist vom Gruppenraum aus erreichbar.

Die Kinder der Käfergruppe nutzen die Kindergartenräume und das Aussengelände des Kindergartens natürlich mit. Gegenseitige Besuche sorgen für eine enge Bindung zwischen den Kindern im Hauptgebäude und denen in der Käfergruppe.

Alle Kinder, die in der Käfergruppe aufgenommen werden, bekommen, wenn sie drei Jahre alt sind, einen Platz in dem Kindergarten, möglichst in der Tigergruppe, der einzigen Ü3 Gruppe. Dementsprechend ist die Vernetzung zwischen der Tigergruppe und der Käfergruppe besonders eng.

Darüber hinaus ist für uns als Mitarbeitende in der Kirchengemeinde ist der christliche Glaube Fundament unserer pädagogischen Arbeit. Das Erzählen biblischer Geschichten und das gemeinsame Gebet sind fester Bestandteil unseres Kindergartenalltags. Dies wird sowohl vom Gemeindepfarrer als von den Erzieherinnen im Kindergarten umgesetzt. Regelmäßig werden Gottesdienste im Kindergarten oder in der Kirche, gemeinsam mit den Familien, gefeiert. Hierbei spielen Theaterpädagogik und die Musik eine wesentliche Rolle.

 

Eingewöhnungszeit:

Uns ist es wichtig, dass die Kinder sich langsam an den Kindergarten gewöhnen und Vertrauen und Sicherheit zu den Mitarbeiterinnen und den anderen Kindern aufbauen können. Die Kinder bestimmen den Ablauf und den Zeitraum der Eingewöhnung. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Team sehr wichtig. Vor der Aufnahme des Kindes finden, wenn erwünscht, ein Hausbesuch und sechs Schnuppernachmittage statt. An den Schnuppernachmittagen werden kommen die Kinder mit Eltern/Großeltern in den Kindergarten und erkunden die Einrichtung gemeinsam.

 

Umsetzung unserer pädagogischen Arbeit nach dem Situationsansatz:

Die Erfahrungen, die Kinder in ihren Familien und ihrem sonstigen Umfeld machen und in den Kindergarten mitbringen, werden von uns wahrgenommen. Gemeinsam wird sich mit dem Erlebten auseinandergesetzt. Dabei stehen die Kinder im Mittelpunkt. Aus ihren eigenen Lebenssituationen heraus setzen die Kinder Impulse, die sogenannten Schlüsselsituationen. Gemeinsam finden Kinder, Eltern und Erzieher aus der Lebenswelt der Kinder relevante Themen heraus, die den Kindern ermöglichen, ihre Ich-, Sozial- und Sachkompetenz weiterzuentwickeln. Durch das gemeinsame Verstehen, Mitgestalten und Verändern der Situationen, ermöglichen wir den Kindern das lebensnahe Lernen.

Das Einbinden von Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungs- und Leistungsvoraussetzungen fördert das Verständnis und den Kontakt der Kinder untereinander. Kinder mit unterschiedlichen Begabungen, Ressourcen und Bedürfnissen werden positiv als fester Bestandteil der Gesellschaft erlebt. Bei Bedarf kann qualifiziertes Fachpersonal von außen für die Förderung von besonderen Bedürfnissen hinzugezogen werden.

Der kontinuierliche Austausch zwischen Elternhaus und Kindergarten führt zu einer engen, transparenten Zusammenarbeit, die für Vorschläge und Anregungen offen ist.

Handlungsgrundlage der pädagogischen Arbeit sind die Beobachtungen durch die Erzieherinnen, die fortlaufend dokumentiert werden. Hierdurch werden die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen und können entsprechend unterstützt werden. Erkunden, Entscheiden, Handeln und Nachdenken sind die vier Schritte, nach denen geplant wird. Die pädagogische Arbeit passt sich den Veränderungen der Bedürfnisse von Kinder und Eltern an. Durch regelmäßige Reflexion und Evaluation mit den Kindern, Eltern, Träger und dem Kollegium ist die permanente Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit gewährleistet und kann entsprechend angepasst werden. Veränderungen werden als Chance gesehen.